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Foto-Video-Digitalisierung
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Technische Informationen Video

Bevor ein Film auf einer DVD (als Video DVD) gebrannt werden kann, muss er in das MPEG-2 –Format konvertiert werden.

MPEG 

ist die Abkürzung für "motion pictures experts group". Von dieser Gruppe werden  Dateiformate und Verfahren zum platzsparenden Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festgelegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in   MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4.

MPEG-2 -ist ein Industriestandart, der dazu dient, die Größe von Videodateien zu reduzieren, ohne die Bildqualität zu sehr zu verschlechtern. Der wesentliche Unterschied zwischen MPEG-1 und MPEG-2 besteht darin, dass MPEG-2 besser mit dem beim Fernsehen eingesetzten Zeilensprungverfahren umgehen kann. Das Geheimnis von MPEG-2 liegt in der Kompression auf höchster Qualitätsstufe, sodass Filmmaterial nahezu 1 zu 1 in Studioqualität bearbeitet und editiert werden kann.

DV = Digital-Video

Digital-Video bietet einen sehr guten Kompromiss zwischen niedriger Datenrate und guter Bild- und Tonqualität. Das Format hat eine feste Datenrate von 25 MBit oder 3,6 MB pro Sekunde und benötigt damit ca. 1GB auf der Festplatte pro fünf Minuten Film.

AVI

AVI steht für "Audio Video Interleave" und bedeutet, dass Audio- und Videodaten ineinander verknüpft, also „interleaved” abgespeichert werden. Dateien dieses Typs werden standardmäßig mit dem Windows Media Player abgespielt.

CBR = Constant Bit Rate- konstanter Bitrate

VBR = Variable Bit Rate- variabler Bitrate

Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um eine Bitrate, die nicht konstant ist, also variiert. Da ein Film unterschiedliche Szenen enthält, die unterschiedlich viele Informationen einschließen, ist es durch diese Bitrate möglich, Szenen mit größerem Informationsgehalt (z.B. Actionszenen) mehr Bit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Dies gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung, also Szenen mit wenigen Informationen (z.B. Nachrichtensendung) erhalten eine kleinere Bitrate und so den Platz auf einer DVD besser auszunutzen.

Beim 1-Pass-Encoding durchläuft der Film nur einen Umwandlungsdurchlauf, wobei der Film gleichzeitig analysiert und mit der zur Verfügung stehenden Bitrate umgewandelt wird.
Beim 2-Pass-Encoding durchläuft der Film mehrere Umwandlungsdurchläufe, wobei der erste Durchlauf dem Analysieren des Films und der zweite Durchlauf dem eigentlichen Umwandeln dient. 

Die Qualität des 1-Pass-Encodings ist um einiges schlechter als die des 2-Pass-Encoding! Dies liegt daran, dass der Encoder nicht „wissen" kann was „noch alles im Film kommt". Somit ist es ihm nicht möglich, die angegebene Bitrate optimal für den Film zu nutzen.

TBC = Time Base Corrector

Eine Elektronik, die Schwankungen im Bandtransport ausgleicht und die Bildwiedergabe an Kanten optimiert.

DNR = Digitale Rauschunterdrückung

Die digitale Rauschunterdrückung sorgt bei TV-Geräten und/oder Videorekordern für eine deutliche Verbesserung der Bildqualität. Dabei wird das Farb- und Schwarz-Weiß-Rauschen vermindert.

DVD-R

Die Digital Versatile Disc – Recordable ist einseitig und doppelseitig bespielbar erhältlich. Das Maximum an Kapazität liegt bei 4,7 beziehungsweise 9,4 GB. Sie dürfte am wenigsten Probleme in einem DVD-Player machen.

Bei der Medienerkennung in DVD-Playern schenken sich die Medien fast nichts. Es kommt eher selten vor, dass eine selbstgebrannte DVD nicht erkannt wird. Ältere DVD-Player lassen sich durch ein Firmware-Update häufig auf eine bessere Medienerkennung hochrüsten.

Intro 

Das Intro ist ein animierter Einführungsclip, der eine Widmung, einen Spruch oder eine Botschaft an den Zuschauer enthalten kann. Ein Intro wird dazu eingesetzt, das Interesse des Zuschauers zu wecken.

Button 

Ein Element im DVD-Menü, das es dem Nutzer ermöglicht, durch alle Menüs zu navigieren. Der Button ist z.B. mit einem Filmtitel versehen und beim Aktivieren wird ein Filmabschnitt aufgerufen.

Diashow 

Eine Diashow ist eine Bildschirmpräsentation in Form einer automatisch ablaufenden oder durch Mausklick gesteuerten Bilderreihenfolge mit Hintergrundmusik, Bildunterschriften und Überblendeffekten.

Cover

Mit einem Cover wird bei CD- und DVD-Verpackungen eine Klappe aus durchsichtigem Kunststoff  bezeichnet, die eine Papiereinlage (Inlay) beinhaltet. Das Inlay beschreibt in Kurzform den Inhalt des Datenträgers.

Menü

Das Menü ist eine Art Inhaltsverzeichnis und ermöglicht den Zugriff auf den Inhalt der DVD. Ein Menü besteht aus einem Hintergrund, Navigationsschaltflächen und Unterbildern und kann auch Text, Standbilder, Filmmaterial und Audio-Untermalung enthalten.

Hochwertige Digitalisierung Ihrer S-VHS- und VHS Videos auf DVD!

 

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