Professioneller Service rund um

 
Foto-Video-Digitalisierung
line decor
          
line decor

 
 © 2018 trans-digital
 


Technische Informationen Foto

Bildkorrektur- und Optimierungsfunktionen beim Scannen und Digitalisieren von Fotos:  

  • Digital ICE (Image Correction and Enhancement): erkennt Staub und Kratzer und führt eine automatische Korrektur durch
  • Digital ROC (Restoration of Color): stellt die ursprüngliche Intensität verblasster Farben wieder her
  • Digital GEM (Grain Equalization and Management): kompensiert Störungen, die durch die Körnung des Filmmaterials hervorgerufen werden (insbesondere bei hochempfindlichem Film)
  • Digitale Bildoptimierung: Manuelle Bildkorrekturen im Hinblick auf Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Farbe und „Rote-Augen“-Korrektur:

    Fast jedes gescannte Bild benötigt kleinere oder größere Verbesserungseingriffe.
    Die digitalisierten Bilder lassen sich mit den Mitteln des Bildbearbeitungsprogramms deutlich verbessern.
    Nach dem Scannen mit sämtlichen Voreinstellungen (ICE, ROC, GEM) wird jedes Bild individuell und manuell bearbeitet.
    Die Optimierung von Helligkeit und Kontrast, Aufbesserung der Belichtung und der Bildschärfe, Korrigieren der Farbbalance und die Anpassung von Farbton und Sättigung, führt zum optimalen Bild.

Rohscan

Rohscan

 

Scan mit digital ICE

Scan mit digital ICE

Scan mit ICE, GEM und digitale Bildoptimierung

Scan mit ICE, GEM und digitale Bildoptimierung

 

Mehrfachscan

 

Bei einem Mehrfachscan wird die Vorlage in mehreren Durchgängen gescannt und der Scanner ermittelt aus den gewonnenen Farbwerten Durchschnittswerte. Ein in mehreren Durchgängen gescanntes Bild zeigt ein geringeres Rauschen, naturgetreuere Farben und gleichmäßigere Farbübergänge.

Farbtiefe

Die Farbtiefe bestimmt den Speicherumfang pro Bildpixel und Farbkanal und damit die Genauigkeit, mit der die Farbinformationen gespeichert werden. TIFF-Bilddaten werden von uns wahlweise in einer Farbtiefe von 8 Bit oder 16 Bit je Kanal gespeichert. Für die meisten Anwendungen im Home-Bereich ist die geringere Farbtiefe von 8 Bit völlig ausreichend. Professionelles Arbeiten erfordert zumeist die maximale Farbtiefe von 16 Bit.

Auflösung

Die Auflösung ist ein Maß für die Schärfe und Detailfeinheit, die ein digitales System aufnimmt bzw. wiedergibt. Je nach System werden Bildpunkte (Pixel, Dots) oder Linien (lines) pro Inch in horizontaler oder vertikaler Richtung angegeben. Neben anderen Faktoren bestimmt das Auflösungsvermögen maßgeblich die Druckgröße der Bilder.

Eingabe-Auflösung und Ausgabe-Auflösung: Die Behandlung der Auflösung beim Scannen und Digitalisieren von Fotos ist für viele Menschen sehr verwirrend. Man verwechselt oft die Scan-Auflösung ppi mit der Druck-Auflösung dpi. Das Erfassen eines Bildes mit einem Scanner oder einer Digitalkamera steht für Eingabe-Auflösung. Und weil die sich ergebenden Bausteine Pixel sind, sollten wir Pixel pro Inch (ppi) verwenden. Das Drucken eines Bildes wird wiederum durch Ausgabe-Auflösung bestimmt. Hier haben wir als kleinsten Baustein Dot (Druckpunkt) zur Wiedergabe eines Bildes.

Die Scan-Auflösung hängt von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto detailreicher, kontraststärker und größer ist das Digitalbild. Wählen Sie eine zukunftssichere Qualität, „Nach-oben-Skalieren" führt immer zu  Qualitätsverlusten.  

Das wichtigste Kriterium ist wohl der Verwendungszweck:         

 

 Drucker

Für einen Ausdruck in Originalgröße ist die Auflösung von 300 dpi ausreichend. Würde man ein Kleinbilddia der Größe 24 x 36 mm mit exakt 300 ppi einscannen, so könnte man einen guten Ausdruck in genau diesem Miniformat fabrizieren. Für großformatige Ausdrucke ist eine höhere Auflösung zu empfehlen.                                                                                              

 

Fernseher und Beamer

Zurzeit erhältliche Beamer haben eine Auflösung von 800 x 600 Pixel (SVGA) bis 1280 x 1024  (SXGA).    Bei einem Fernseher sind es gerade mal 768 x 576 Pixel (PAL 4:3) bzw. 1024 x 576 (PAL 16:9).

Wir empfehlen Ihnen eine Scan-Auflösung von 2300 ppi, da dieses Format auch auf HD-TV-Bildschirmen und Videobeamern ein sehr gutes Ergebnis liefert.                
 

Dias/KB-Negative:

Für die Archivierung Ihrer Bilder und gelegentlich einen Abzug reichen 2300 ppi völlig aus. Eine höhere Auflösung von 3200 ppi sichert auch eine höhere Darstellungsqualität und eine Fotoabzugsgröße bis A4. Von einem mit 4000 ppi gescannten Film kann man sogar qualitativ hochwertige A3-Abzüge erstellen.

 

Papierfotos

Im Gegensatz zu Dia/KB-Filmen (35 x 22mm) benötigt man für Papierfotos weniger hohe Auflösungen. Hier bestimmt das Papierformat die benötigte Scan-Auflösung. Schon mit 600 dpi Scan- Auflösung kann man aus einem Foto 9 x 13 gute Ausdrucke bis A4 herstellen.

 

Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die gängigsten Formate sowie die benötigte Mindestauflösung für gute bzw. sehr gute Abzüge. Die Scan-Auflösung hat auch einen direkten Einfluss auf die Dateigröße. Dabei ist zu beachten, dass eine Verdoppelung der Scan-Auflösung eine Vervierfachung der Dateigröße zur Folge hat. Die Tabellen geben Auskunft über die Scan-Qualität und der daraus resultierenden Dateigröße  bzgl. JPEG und TIFF-Format und wie viele Bilder dementsprechend mit der jeweiligen Auflösung auf einer CD oder DVD ungefähr Platz haben.

 JPEG-Format- maximale Qualität (Stufe 12 – Adobe Photoshop): für Archivierung, Ausdruck

Scan
Auflösung (ppi)

Druckgröße 

(400 dpi)

Dateigröße  (MB)

Farbtiefe 24 Bit

Anzahl Bilder

Pro CD

Pro DVD

Format

cm

Pixel

Farbtiefe 24 Bit

Farbtiefe 24 Bit

2300

A5

15 x 21

2100 x 3300

10
70
440

3200

A4

21 x 30

3000 x 4500

15
50
300

4000

A3

33 x 53

3700 x 5700

20
35
220

 

TIFF-Format: für Weiterbearbeitung

Scan
Auflösung (ppi)

Druckgröße 

Dateigröße   (MB)

Anzahl Bilder

Pro CD

Pro DVD

Format

cm

Pixel

Farbtiefe 24 Bit

Farbtiefe 48 Bit

Farbtiefe 24 Bit

Farbtiefe 48 Bit

Farbtiefe 24 Bit

Farbtiefe 48 Bit

2300

A5

15x21

2100x3300

18

36

 35

15

220

110

3200

A4

21x30

3000x4500

35

70

 20

10

110

55

4000

A3

33x53

3700x5700

50

100

 12

 6

80

40

Alle angegebenen Werte sind nur ungefähre Angaben.

Pixel, Punkte, Linien:

Pixel: Picture Element, Bildpunkt oder Bildelement ist die kleinste Einheit, die digital aufgenommen, bearbeitet und ausgegeben werden kann. Jedes Pixel wird mit 3 x 8 Bit = 3 Byte Farbinformation gespeichert.

PPI (Pixels per Inch) bezeichnet die Eingabe-Auflösung nach Punkten/Pixeln und sollte eingesetzt werden im Zusammenhang mit Scannern, Digitalkameras und elektronisch gespeicherten Bildern. Als Bezugsgröße dient das amerikanische Längenmaß Inch = 2,54 cm.

DPI (Dots per Inch) bezeichnet die Ausgabe-Auflösung, die Anzahl von Druckpunkten/Tropfen, und ist ein wichtiges Maß für Laserdrucker und Tintenstrahldrucker. Eine Erhöhung der PPI-Einstellung führt nicht notwendigerweise auch zu einem verbesserten Druckbild und kann unter Umständen zu einer großen, unhandlichen Datei führen.

LPI (Lines per Inch): Die Aneinanderreihung der kleineren Druckpunkte bildet eine Art Linie und die Anzahl der Linien pro Inch bestimmt ebenfalls die Ausgangsauflösung für Drucker.

Dateigröße:

Die Dateigröße repräsentiert die Menge an Bytes einer Datei. Sie ist ausschließlich abhängig von der Art der Information– Text, Grafik, Foto, Audio, Video– und davon, ob diese einer Kompression unterzogen wurde. Die Dateigröße ist einfach berechenbar und bestimmt den Speicherbedarf. Bei Bildern errechnet sich die Dateigröße aus der Anzahl der Bildpunkte und der Farbtiefe.

Dateiformate:

JPG oder JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist das verbreitetste Speicherformat für Digitalbilder. Die JPEG-Komprimierungstechnologie verringert die Dateigröße und beschleunigt somit unter anderem das Anzeigen von Bildern. Aktuelle DVD-Player verfügen in der Regel über entsprechende Funktionen, die das direkte Betrachten Ihrer JPEG-Fotos am Fernseher erlauben. Wir speichern JPEG-Bilddaten in höchsten Qualitätsstufen mit sehr geringen, optisch praktisch nicht wahrnehmbaren Kompressionsverlusten. Dies gewährleistet eine hohe Bildqualität bei deutlich verringerter Dateigröße. Das JPEG-Format ist das gängigste Format zur Darstellung und zum Austausch von Bildern im Internet.

TIFF (Tagged Image File Format) ist ein Dateiformat zur verlustfreien Speicherung von Bilddateien. Es eignet sich daher besonders als Grundlage für digitale Bildbearbeitungen. TIFF-Bilder können retuschiert, korrigiert, mit Effekten versehen und so oft gespeichert werden wie gewünscht, ohne an Qualität zu verlieren. Das Format kann von den allermeisten Programmen importiert werden.              TIFF-Bilddaten werden von uns wahlweise in einer Farbtiefe von 8 Bit oder 16 Bit je Kanal gespeichert. Für die meisten Anwendungen im Home-Bereich ist die geringere Farbtiefe von 8 Bit völlig ausreichend. Professionelles Arbeiten erfordert zumeist die maximale Farbtiefe von 16 Bit.

Cover

Mit einem Cover wird bei CD- und DVD-Verpackungen eine Klappe aus durchsichtigem Kunststoff  bezeichnet, die eine Papiereinlage (Inlay) beinhaltet. Das Inlay beschreibt in Kurzform den Inhalt des Datenträgers.

Aufnahmeformate von fotografischem Film:

Kleinstbild-Formate:

  • Minox-Kleinstbildformat 8×11 mm
  • Minolta  10×14 mm, 12×17 mm
  • Agfa-Rapid-Format  24×24 mm
  • APS-Format 16,7×30,2 mm
  • Pocket-Format  13×17 mm
  • Kodak  Disk  8x10,5 mm

Kleinbild-Formate:

  • Kleinbild-Format  24×36 mm
  • Halbformate  18×24 mm
  • Zeiss Ikon Taxona  24×24 mm
  • Panorama-Filme  24×65 mm

Mittelformate:

  • 4,5×6 cm
  • 6 x 6 cm
  • 6 x 7 cm
  • 6 x 8 cm
  • 6 x 9 cm

Großformate:

  • 9×12 cm (4×5")
  • 13×18 cm (5×7")
  • 18×24 cm (8×10")
  • 30×40 cm

_______________________________________________________________

Impressum
Kontakt